Was ist das wert?
Die Frage, an der alles hängen bleibt.
Kaum jemand behält Dinge, weil er sie braucht. Man behält sie, weil man nicht weiß, was sie wert sind — und solange das offen ist, wandert alles zurück in die Schublade. Hier steht je Kategorie, was den Preis wirklich bestimmt.
Was ist gebrauchte Technik wert?
Bei Technik entscheidet vor allem, wie alt das Gerät ist und ob es einen Nachfolger gibt — der Zustand kommt erst danach. Wer ein Gerät zwei Jahre liegen lässt, verliert im Schnitt gut die Hälfte des Werts, den es am Anfang noch hatte.
Was sind Videospiele und Konsolen wert?
Videospiele teilen sich in zwei Märkte: aktuelle Titel verlieren stetig an Wert, ältere können steigen, wenn sie selten und vollständig sind. Die Originalverpackung entscheidet dabei oft über mehr Geld als der Zustand der Disc.
Was ist LEGO wert?
LEGO ist eine der wenigen Kategorien, in der der Wert über die Jahre eher steigt als fällt — vor allem bei ausgelaufenen Sets. Entscheidend ist die Setnummer, nicht die Menge an Steinen.
Was sind Bücher wert?
Bei Büchern ist die ehrliche Antwort meistens: wenig. Der Wert steckt in Ausnahmen — Erstausgaben, Fachbücher, vergriffene Titel — und die erkennt man an der ISBN und der Auflage, nicht am Alter.
Was sind Schallplatten und CDs wert?
Vinyl gehört zu den wertstabilsten Dingen im Haushalt, CDs dagegen sind fast immer wenig wert. Bei Platten entscheidet die konkrete Pressung — dieselbe Musik kann als Erstpressung ein Vielfaches der Neuauflage bringen.
Was sind Sammlerstücke wert?
Sammlerstücke sind die Kategorie mit den größten Überraschungen nach oben — und die einzige, in der ein unscheinbares Stück mehr wert sein kann als alles andere im Raum. Entscheidend ist fast immer die Marke oder Manufaktur, nicht der Eindruck.
Warum ein Durchschnitt nicht reicht
Die Angaben hier gelten für die Kategorie, nicht für dein Stück. Zwischen zwei Geräten derselben Reihe liegt allein wegen der Speichergröße ein dreistelliger Betrag; zwischen zwei gleich aussehenden LEGO-Kisten der Faktor zehn.
Deshalb bewertet Rescalu nicht die Kategorie, sondern das konkrete Stück — anhand dessen, was vergleichbare Angebote auf dem deutschen Markt gerade kosten.
Nicht dabei
Kleidung und Schuhe fehlen hier bewusst: Der Secondhand-Markt für Mode hängt an Passform, Saison und Fotos, und dafür reichen unsere Preisquellen noch nicht. Lieber eine Kategorie weniger als eine Zahl, die nicht trägt.
Was Rescalu erkennt, steht vollständig in den häufigen Fragen.
Fang mit einem Ding an.
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